Warum gründet man eine Rockband? Genau, um ein Mädchen zu beeindrucken! Das dachte sich Sebastian Ripl im Frühjahr 2008. Selbst ein ziemlich mieser Gitarrist, engagierte er einen kleinen Gitarrengott namens Christian H. für die 6 Saiten. Zett kann zwar den Takt nicht halten - aber verdammt, er ist ein Hammer-Typ! Also ist er der Drummer. Wichtig ist, dass die Charaktere was hermachen, das Musikalische ergibt sich dann von allein. Jetzt fehlt nur noch der Bassist. Durch Zufall traf Sebastian dann Martin R., einen absoluten Hardcore-Punk, und somit war die Band komplett.
An die Namensfindung erinnert sich Sebastian noch genau: Am 11. Mai 2008 nach dem alljährlichen Puhdys-Konzert in Kamenz, der Heimatstadt der Band. Wie man von den Puhdys auf Smegma kommt, ist zwar etwas fraglich, aber gut. Der Name war gefunden! Grund war auch dieses Mal wieder ein Mädchen…Fragt nicht!
Geprobt wurden anfangs Songs von Oasis, also vorwiegend Britpop. Zum ersten Auftritt kamen dann auch eine Menge Leute, die wohl aus reiner Neugier sehen wollten, ob die Jungs die Sache rocken oder doch eher verkacken. Der Auftritt kam an und weitere Gigs folgten. Der Wunsch nach mehr kam schnell. Sebastian begann mit dem Schreiben eigener Songs. Und, wie das Leben so spielt, gingen die Vorstellungen der vier Jungs auseinander. Im Sommer 2009 fasste Sebastian den Beschluss „The Shme()gma“ vorerst aufzulösen und noch einmal neu zu starten.
Alles auf Anfang!
Mit Julian Bulang hat er einen richtigen Rohdiamanten am Schlagzeug an Bord gezogen. Problem war wieder der Bassist. Und wieder ist es Sebastian wichtig, einen Charaktertypen dabei zu haben. Ein Aisate wäre da so ziemlich das höchste der Gefühle. Mit Cuong Nguyen The kannte er da auch schon einen. Doch der ist zum einen 100% Hip Hop und hat zum anderen vom Bass spielen gar keine Ahnung. Das ist ein Grund, aber kein Hindernis. Von heute auf morgen hat sich Cuong entschieden, dass Hip Hop doch doof ist, und hat sich mit voller Entschlossenheit an das Bassspielen gemacht. Und siehe da: An dem Klischee der fleißigen Asiaten ist doch etwas dran. Innerhalb kürzester Zeit war klar: Die Band ist komplett - ein Justin- Bieber-Verschnitt für die Mädels, einen Jackie Chan für die Coolness und mit Sebastian ein Frontmann, der sich wohl nicht so leicht einer Kategorie zuschreiben lässt.
Bringt es die neue Besetzung? Die Antwort ist: Ja, und wie! Im Herbst 2009 wurde dann die erste CD aufgenommen. 2009/10 hat die Band immer weiter am eigenen Material gearbeitet und ihren Sound, eine Kombination aus der Qualität der Songs der Engländer und dem Speed und der Energie der Amis , gefunden. Und bei den Leuten kam das durchweg gut an. Immer mehr Konzerte und Wettbewerbe folgten und die Jungs haben sich wirklich vor keinem noch so kleinen Auftritt gescheut. Die Arbeit hat sich gelohnt!
Mit dem Bandwettbewerb BEAT gelang dann im Oktober 2010 der erste Durchbruch. Die drei Jungs haben sich gegen die anderen Bands durchgesetzt, was wohl hauptsächlich auch ihrer Live-Performance zu verdanken war. Dadurch kam die Bestätigung: „Den Leuten gefällt was wir machen!"
Im vergangen Jahr stellte sich dann die Frage: „Wie weit wollen wir gehen?“ Mit ihrem zweiten Album „Untitled“ haben die Jungs ihren weiteren Weg für die Karriere geebnet. Aufgenommen wurde die Platte in keinen geringeren Tonstudios als den Abbey Road Studios in London! Der Olymp für einen jeden Musiker. Wie schafft man es bei denen eine CD aufzunehmen? Gute Frage – nächste Frage! Nach dem Englandtrip folgten weitere Konzerte im Ausland.
So where it goes…?
Der Sound und die Besetzung sind gefunden. Für das kommende Jahr steht also einiges auf dem Plan: Erstmal den Bandclash rocken. Außerdem ist eine neue CD in der Planung und es sollen noch mehr Konzerte gespielt werden. Und ganz wichtig für alle Fans: Das Merchandise kommt auf den Markt.. 2012 kann also kommen, „The Shme()gma“ hat großes vor…